Klassenfahrt nach Bustedt

Am ersten Tag nach den Osterferien ging die Reise los...

Wir trafen uns pünktlich um 8.30Uhr auf dem Schulhof und hatten noch Zeit auf dem Schulhof Spiele zu spielen. Um 8.45Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und fuhren mit dem Bus nach Bustedt in Hiddenhausen. Keiner hatte seine Eltern groß vermisst. Aus Langeweile spielten wir im Bus Spiele, denn alle wollten schnell in Bustedt sein. Das Abenteuer sollte beginnen und Spaß machen. Nach 45 Minuten waren wir da und die Sonne schien. (Adam)

Eingang zum Gut

Wir kamen um 9.30Uhr an. Alle holten ihre schweren Koffer aus dem Gepäckraum. Danach gingen wir zum Hof der alten Burg. Dort wurde uns das Personal  vorgestellt, wir wurden eingewiesen und dann in unsere Zimmer geschickt. (Marcel)

Wir wurden in der oberen Etage untergebracht, wo es einen „Vogel-Flur“ und einen „Säugetier-Flur“ gab. Im „Vogel-Flur“ gab es ein „Taubenzimmer“, dies bewohnte Frau Peters. Im „Eulenzimmer“ schliefen Karina, Paulina, Ulrike, und Alina. Das  „Meisenzimmer“  bewohnten: Leonie, Anna, Malena, Annsophie und Angela. Isabell und Jana wohnten im „Drosselzimmer“.

Im „Säugetier-Flur“ gab es ein „Marderzimmer“ bewohnt von Harry, Jesper und Fynn. Im „Mäusezimmer“ schliefen Marcus, Tristan, Casper und Thilo. Frau Roux hatte das „Fledermauszimmer“. Und das „Igel“-, auch „Insektenfresserzimmer“ genannt, wurde von Alex, Marcel, Adam und Dominik bewohnt. Diese beiden Zimmer hatten den besten Ausblick in den Burggraben.

Als alle in ihren Zimmern waren, sollten wir die Betten beziehen. Die, die ein Hochbett hatten, hatten es schwerer. Alle waren erleichtert als sie fertig waren.  (Dominik)                 

Nach dem Bettenbeziehen haben wir eine Rallye durch das Gutsgelände gemacht. Frau Roux teilte uns in Vierer-Gruppen ein. Dann bekamen wir einen Fragebogen mit Fragen. Um die Fragen zu lösen, mussten wir durch das Gutsgelände gehen und je nach Frage zu der Stelle gehen und sie beantworten. Das fanden alle sehr interessant. Wenn man die Fragen richtig beantwortet hatte, ergab es ein Lösungswort. Das Lösungswort war „Naturschutz muss sein“.(Adam)

Um 12:30 gab es zum ersten Mal Mittagessen. Es gab Nudelauflauf mit Salat. Alles hat lecker geschmeckt. Tisch 1 hatte Küchendienst. Danach ist ein Süßigkeitenverkäufer gekommen und hat Eis und Süßigkeiten in allen Sorten verkauft.(Marcel)

Leckeres Essen

Kurs „Entdeckungsreise in die Natur“ (Angela)

Um 13.30Uhr begann unser Kurs „Entdeckungsreise in die Natur“ mit Sabine Fischer-Riepe. Sie hat uns einen Brombeerstrauch gezeigt. Er sah eigentlich ganz normal aus, aber als Jana ein „Blatt“ anfassen wollte, hat sie sich sehr doll erschreckt, weil es in Wirklichkeit kein Blatt, sondern eine Gespenstschrecke war. Die Gespenstschrecke hat sich wie ein Blatt getarnt. Und so haben wir etwas über getarnte Tieren gelernt, denn sie tarnen sich nicht nur zum Spaß, sondern um sich vor Feinden zu schützen.   

                                                         

Gegenstände für die Fantasietiere (Jana)

Nach dem ersten Teil im Klassenraum, haben wir einen Spaziergang über das Gut gemacht und Naturgegenstände für unsere Fantasietiere gesammelt. Dann haben wir die Sachen ins „Grüne Klassenzimmer“ gebracht.

Fantasietiere bauen (Alex)

Als wir die Fantasietiere fertig gebaut haben, hat die Lehrerin vorgeschlagen ein Spiel zu spielen. Das Spiel hieß „Verstecke das Fantasietier“. Wir hatten immer einen Partner, einer musste das Fantasietier verstecken, sodass es gut getarnt war und der andere musste es suchen.

Das macht Spaß! (Thilo)

Um 18Uhr gab es Abendessen. Nach dem Abendessen haben wir die Ziegen gestreichelt, zusammen gespielt oder waren draußen spazieren. Nachdem wir draußen waren, sind  wir nochmal in unsere Zimmer gegangen, haben Gesellschaftspiele geholt und sie in den umgebauten Kerker gebracht. Dort wurde Mau-Mau, Quartett, Uno Extrem, Armdrücken oder Galileo Kids gespielt.

Schmerzende Füße (Marcus)

Um 21Uhr, als es dunkel genug war, gingen viele von uns ins Bettenhaus um Stiefel anzuziehen und Taschenlampen zu holen. Dann begann unsere Nachtwanderung. Über die Steinbrücke, die Straße entlang bis zur Hauptstraße. Diese überquerten wir  und entdeckten eine überfahrene Ente, gingen aber weiter, durch einen dunklen Wald mit Flüssen und Seen. Fynn versuchte uns alle zu erschrecken. Als wir 45 Minuten um den See herum gegangen waren, trafen wir auf eine Straße nach Bustedt, so gingen wir mit schmerzenden Füßen zurück zum Bettenhaus .

Bettruhe (Tristan und Caspar)

Nach der Nachtwanderung gingen alle ins Bettenhaus. Tristan, Marcus, Caspar und Thilo gingen auf ihr Zimmer und zogen sich um. Thilo hatte die Idee, Tristans Kamera aufzustellen, aber Tristan wollte das nicht. Marcus wollte nicht, dass die Tür in der Nacht ganz zu war, denn er hatte Platzangst. Deswegen ist Tristan zu ihm in die obere Etage des  Hochbettes geklettert. Dann schliefen sie ein. Gegen 1Uhr wachte Tristan auf und sah vier schemenhafte Gestalten. Tristan machte: „BUUUUUUUUH!“ und ein Mädchen zuckte zusammen. Es nahm einen Finger vor den Mund, die anderen Gestalten gingen zu Caspars Bett und bemalten seine Wange mit einem schwarzen Kajalstift. Als die Gestalten weg waren, weckte Tristan Caspar. Sie bemerkten, dass die Gestalten Caspar einen Popo auf die Wange gemalt hatten. Schnell wachten alle auf und gingen zu Frau Roux. Sie beruhigte uns und sagte, dass wir schlafen sollten. Morgen würden wir in Ruhe über alles sprechen. Doch gegen 2Uhr konnte Marcus immer noch nicht schlafen. Er hat sein Bettzeug genommen und durfte sich in eines der freien Betten in Frau Rouxs Zimmer legen. Dort konnte er dann doch einschlafen.

Dienstag 09.04.2013

Wecken (Paulina)   

Frau Roux und Frau Peters weckten uns um 7.15Uhr. Um 8.00Uhr sind wir zum Frühstück gegangen. Es gab Brötchen mit Aufschnitt. Beim Frühstück stellte sich heraus, dass es sich bei den „Gestalten“ der letzten Nacht um vier Mädchen aus dem 11. Schuljahr handelte, die sich in der Nacht eigentlich an Fynn und Harry „rächen“ wollten, da diese am vorherigen Tag mit ihnen über Fußball diskutiert hatten.

Nach ungefähr 30 Minuten waren alle fertig mit dem Essen. Ein paar Kinder mussten den Tisch abräumen. Die anderen hatten ein bisschen Freizeit.

Kurs „Nistkastenbau“ (Leonie)

Nach dem Frühstück hatte unsere Klasse den Kurs „Nistkastenbau“. Weil das Wetter schlecht war, haben  wir den Kurs „Teich und Tümpel“ mit dem Kurs „Nistkastenbau“ getauscht. Wir gingen  in den Innenhof  und warteten auf Anette Rühl. Sie hat uns viele interessante Sachen über  Vögel erzählt. Wir sind in den umgebauten Kerker  gegangen um herauszufinden, welcher Vogel zu welchem Nest gehört. Es gibt drei verschiedene Nestbauer: 1. Freibrüter, 2. Höhlenbrüter und 3. Nischenbrüter. Als wir alles besprochen hatten, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und haben dann in Zweierteams die Nistkästen gebaut. Als wir mit beiden Kästen fertig waren, durften wir Frau Roux bei ihrem Nistkasten helfen. Am Ende wurden alle Nistkästen geflämmt, um sie wetterfest zu machen.

 

Freizeit und Mittagessen (Karina)

Nach dem Nistkastenbau hatten wir von 12Uhr -12.30Uhr Freizeit. Ein paar Kinder Ziegen mit Brot gefüttert. Das Brot hatten wir aus der Küche, wo das alte Brot auf der Heizung für die Tiere getrocknet wurde. Das Füttern hat Spaß gemacht, allerdings haben sich einige Ziegen wegen dem Brot gestritten. Das war nicht schön. Als alle die Ziegen gefüttert hatten, kam der Eiswagen, und die großen Mädchen aus dem 11. Schuljahr mussten Marcus, Tristan, Caspar und Thilo ein Eis kaufen, wegen des Vorfalls in der letzten Nacht.

Ein wenig später sind alle zum Mittagessen gegangen, da gab es Heißwurst mit Ketchup und Kartoffelgratin. Das hat allen sehr gefallen, am besten haben die Heißwürstchen geschmeckt. Als wir fertig waren mussten Thilo, Marcus, Tristan, Harry, Ulrike, Paulina, Alina und Karina die Tische abräumen und den Boden fegen.

Kurs „Teich und Tümpel“ (Jesper)

Nach dem Mittagessen trafen wir uns um 13.45Uhr noch einmal mit Anette Rühl. Wir gingen in Gummistiefeln und alten Klamotten zum Tümpel und versuchten ein paar Tiere zu fangen.

Keschern im Teich (Harrison)

Als wir am Teich waren, haben wir kleine Stichlinge und andere Tiere gefangen, wie zum Beispiel die Kleinlibellenlarve, Teichmolche und Tellerschnecken.

Am Anfang haben wir es mit kleinen Keschern versucht und am Ende mit den großen Keschern. Das hat auch besser geklappt. Die Kescher bestanden aus einem Küchensieb und einem Stück Plastik. Die meisten Tiere versteckten sich unter Schilf, Steinen und unter der Brücke.

Beim Keschern fiel Alex in den Teich hinein und war nass bis auf die Unterhose!!!

 

Analyse der Tiere (Jesper)

Als wir wieder im Klassenraum waren, haben wir von Anette Becherlupen, weiße Unterlagen, ein Wassertierbuch und Guckgläser bekommen. Wir hatten alle einen Dreistacheligen Stichling, eine Kleinlibellenlarve und einen Molch gesehen und wir fanden sie sehr süß.

„Teatime“ (Fynn)

Nach der Freizeit gab es leckeren Tee. Früchte und Pfefferminz. Es tat gut nach so einer lagen Zeit einen Tee zu trinken. Wir fütterten Enten und aßen Äpfel von Frau Peters.

Von 18:00 bis 18:30 haben wir Abendbrot gegessen. Es gab leckeres Brot mit Aufschnitt. Das Essen war immer sehr lecker!!! 

Freizeit (Anna)

Nach dem Abendbrot hatten wir bis 20.00Uhr Pause. Wir haben Ziegen gefüttert, waren bei den Aquarien, sind spazieren gegangen oder haben die Enten gefüttert.

Endlich Freizeit (Fynn)

Endlich hatten wir Freizeit. Das tat gut. Harry, Alina, Ulrike, Isabell und Fynn machten einen Wildnisparkour durch den Tümpel. Andere Kinder ruhten sich aus. Und der Rest spielte Verstecken. Die „Tümpelforscher“ wurden ganz nass, weil sie in den Tümpel gefallen sind.

„Ziegen, kommt her!“(Fynn)

Auf dem Gelände gab es auch Ziegen. Wir holten regelmäßig Brot und fütterten die süßen kleinen Ziegen. Es gab eine ganz kleine Ziege namens „Fee“. Sie wurde immer weggestoßen von den anderen.  

Ein gemütlicher Abend im „Kerker“ (Annsophie)

Im umgebauten Kerker haben wir bei Feuer im Ofen Spiele gespielt. Einige Kinder sind zu spät gekommen, weil sie beim Spielen in den Tümpel gefallen sind und sich umziehen mussten.

Wir haben Pantomime gespielt. Weitere Spiele waren: „Das Dings“, „Mein rechter, rechter Platz ist frei“, und „Statur“.

Gruselgeschichte (Malena)

Zum Schluss haben wir im Schein des Feuers eine Gruselgeschichte erzählt, bei der immer einer einen Satz sagen durfte. Das war eher lustig als gruselig.

Um 22.15 Uhr sind alle ins Bettenhaus gegangen. Wir haben gelesen und geduscht. Einige haben schon angefangen zu packen. Danach sind alle eingeschlafen.

Mittwoch 10.04.2013

Abreisetag

Die Abreise (Ulrike, Alina, Isabell)

Frau Peters hat uns um 7.10 Uhr geweckt. Wir wollten gar nicht aufstehen aber  wir mussten. Draußen regnete es, so dass uns der Abschied nicht schwer fiel. Nach dem Umziehen und Zähneputzen haben wir die Koffer gepackt. Einige haben die Sachen nur reingestopft und andere haben alles ordentlich gefaltet. Es gab einige, die die Bettwäsche fast vergessen hätten. Wir mussten erst mal den Besen und ein Kehrblech holen und die Räume fegen. Um 8.30 Uhr gab es Frühstück, es gab Müsli und  Brötchen mit Salami, Käse und Schinken. Nach dem Frühstück hatten wir noch ein bisschen Freizeit. Einige Kinder haben die Ziegen mit Brot gefüttert und manche Ziegen haben an den Jacken geknabbert. Andere Kinder haben Verstecken- Anschlag gespielt. Um 10.00 Uhr mussten wir die Koffer aus dem Bettenhaus holen und sie zum Bus bringen. Dann kam der Busfahrer Jürgen und packte die Koffer in den Gepäckraum. Jürgen hatte uns mit dem 5-Sterne-Bus nach Lotte gebracht. Die Fahrt dauerte 45 Minuten. Manche sind im Bus eingeschlafen. Nach der Busfahrt haben alle die Impfpässe und die Versicherungskarte von Frau Roux zurückbekommen. Die Eltern warteten schon auf uns. Jeder fuhr müde und glücklich  nach Hause.